Die Luft riecht nach Zimt und Tannennadeln, die ersten Lichterketten funkeln in den Fenstern – die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür! Und was versüßt das Warten auf Weihnachten mehr als ein Adventskalender, der jeden Morgen eine kleine Überraschung bereithält? Statt zu einem gekauften Kalender zu greifen, laden wir Dich dieses Jahr zu einem ganz besonderen Abenteuer ein: Lasst uns gemeinsam basteln!
Ein selbstgemachter Adventskalender ist so viel mehr als nur eine Ansammlung von Geschenken. Er ist ein Schatz voller gemeinsamer Erinnerungen, ein Zeichen von Liebe und eine wunderbare Möglichkeit, die Vorweihnachtszeit ganz bewusst als Familie zu gestalten. Beim gemeinsamen Schnippeln, Kleben und Gestalten fördert Ihr nicht nur die Kreativität Eurer Kinder, sondern vermittelt auch Werte wie Geduld und Achtsamkeit. In diesem Artikel zeigen wir Dir 10 kreative DIY-Ideen, die nachhaltig sind, Spaß machen und mit einfachen Mitteln umgesetzt werden können.
Warum ein selbstgemachter Adventskalender etwas ganz Besonderes ist
Wusstest Du, dass der allererste Adventskalender ein wiederverwendetes Wagenrad mit 24 Kerzen war? 1839 erfand ihn Johann Hinrich Wichern, um den Kindern in einem Hamburger Kinderheim die Wartezeit bis Weihnachten sichtbar zu machen. Diese liebevolle Geste zeigt: Es ging schon immer um das Ritual, um das Greifbarmachen von Zeit und Vorfreude – nicht um Schokolade.
Ein selbstgebastelter Kalender knüpft genau an diese ursprüngliche Idee an und hat einen riesigen pädagogischen Mehrwert. Psycholog:innen wissen, dass Rituale wie das tägliche Öffnen eines Türchens Kindern Sicherheit und Geborgenheit geben. Sie stärken die emotionale Bindung und das Urvertrauen. Gleichzeitig lernen die Kleinen ganz spielerisch etwas unglaublich Wichtiges für ihr späteres Leben: den „Belohnungsaufschub».
Das berühmte Marshmallow-Experiment hat gezeigt, dass Kinder, die warten können, später oft besser mit Frust umgehen können und sozial kompetenter sind. Ein Adventskalender zerlegt die abstrakte Wartezeit in 24 kleine, überschaubare Etappen und trainiert so auf liebevolle Weise die Geduld.
Und das Beste: Ihr entscheidet selbst, was reinkommt! Statt überflüssigem Plastikspielzeug könnt Ihr den Kalender mit kleinen, sinnvollen Gesten und gemeinsamen Erlebnissen füllen. Das schont nicht nur den Geldbeutel und die Umwelt, sondern schützt auch vor übermäßigem Konsum. Denn wie Experten warnen: Die wertvollsten Geschenke sind gemeinsame Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit.
Material und Vorbereitung – nachhaltig & kreativ basteln
Das Schöne am Adventskalender basteln ist, dass Du die meisten Materialien wahrscheinlich schon zu Hause hast. Bevor Du in den Bastelladen eilst, schau doch mal in Deinen Schränken nach. Upcycling ist nicht nur nachhaltig, sondern auch unglaublich kreativ!
Hier eine kleine Liste an umweltfreundlichen Materialien:
- Papiertüten (z.B. Butterbrottüten) oder alte Zeitungsseiten
- Leere Klopapier- oder Küchenrollen
- Kleine Schachteln, Kartons oder Marmeladengläser
- Stoffreste oder alte Socken
- Naturmaterialien wie Tannenzapfen, Zweige oder getrocknete Orangenscheiben
Damit das Basteln entspannt abläuft, ist eine gute Vorbereitung die halbe Miete. Sortiere alle Materialien vorab. Lege eine abwaschbare Decke oder altes Zeitungspapier unter, um den Tisch zu schützen. Kleinere Kinder (2-4 Jahre) können super beim Bemalen von Tüten mit Fingerfarben helfen, Aufkleber anbringen oder die fertigen Päckchen befüllen. Ältere Kinder (ab 5 Jahren) können schon beim Ausschneiden, präzisen Aufkleben von Zahlen und kreativen Verzieren helfen.
Ein super Tipp für eine ganz persönliche Note und perfekte Organisation: Da bei einer Bestellung immer ein ganzer Bogen mit Deinen individuellen Aufklebern ankommt, könnt Ihr jedem der 24 Päckchen, Säckchen oder Rollen einen eigenen Namensaufkleber verpassen. So wird der ganze Kalender zu einem unverwechselbaren Unikat, das jeden Tag aufs Neue zeigt: „Das hier ist nur für Dich!». Stellt Euch nur die leuchtenden Augen vor, wenn Euer Kind jeden Morgen sein Päckchen mit dem eigenen Namen und Lieblingsmotiv entdeckt! Das ist besonders praktisch, wenn Ihr mehrere Kalender für Geschwister bastelt – so gibt es garantiert keine Verwechslungen. Nutzt dafür doch einfach unsere großen Namensaufkleber.
Und wenn Ihr schon beim Dekorieren seid: Viele unserer Kund:innen gestalten nicht nur den Kalender selbst, sondern nutzen unsere weihnachtlichen Wandsticker, um auch die Wand oder den Schrank rund um den aufgehängten Kalender passend zu schmücken. So schafft Ihr im Handumdrehen eine zauberhafte Weihnachtsecke im Kinderzimmer.

10 einfache DIY-Ideen für Deinen Familien-Adventskalender
Jetzt geht’s ans Eingemachte! Hier sind 10 liebevolle und einfache Ideen, die Ihr als Familie umsetzen könnt.
1. Die klassische Wäscheleine
Der Klassiker schlechthin: Spannt eine Kordel oder ein schönes Band an der Wand oder im Türrahmen. Daran befestigt Ihr mit kleinen Wäscheklammern 24 befüllte Papiertütchen, Stoffbeutel oder sogar liebevoll gefaltete Briefumschläge.
2. Der Klopapierrollen-Wald
Sammelt 24 leere Klopapierrollen. Befüllt sie, verschließt die Enden, indem Ihr sie einknickt, und bemalt sie wie kleine Tannenbäume, Wichtel oder Rentiere. Auf einem Fensterbrett arrangiert, ergibt das einen zauberhaften Weihnachtswald.
3. Der Päckchen-Ast
Sucht bei Eurem nächsten Waldspaziergang einen schönen, stabilen Ast. Hängt ihn mit einer Schnur an der Decke auf und bindet 24 kleine, in Geschenkpapier oder Stoffreste gewickelte Päckchen daran. Mit einer Lichterkette umwickelt wird er zum leuchtenden Hingucker.
4. Die magische Gläser-Parade
Stellt 24 saubere Marmeladengläser (ohne Etikett) in einer Reihe auf. Befüllt sie und deckt sie mit einem Kreis aus Stoff oder Papier ab, den Ihr mit einem Gummiband oder einer schönen Kordel befestigt. Die Zahlen könnt Ihr direkt auf den Deckel kleben oder malen.
5. Der Mitgebseltüten-Zug
Eine süße Idee für die Kleinsten: Bemalt und beklebt 24 kleine Papiertüten als Waggons eines langen Weihnachtszuges. Die Zahlen kommen auf die Seite und eine Lokomotive aus einem kleinen Karton führt den Zug an.
6. Die Socken-Girlande
Habt Ihr auch diese Kiste mit einzelnen Socken, deren Partner auf mysteriöse Weise verschwunden sind? Perfekt! Hängt 24 Kindersocken an einer Leine auf und befüllt sie. Das sieht nicht nur lustig aus, sondern ist auch ultimatives Upcycling.
7. Die Kuvert-Schatzkarte
Gestaltet eine große „Schatzkarte» auf einem Stück Packpapier. An 24 markierten Stellen klebt Ihr kleine, befüllte Briefumschläge auf, die jeweils eine kleine Aufgabe oder einen Hinweis auf das Versteck einer Überraschung enthalten.
8. Der Muffinform-Kalender
Ein altes Muffinblech mit 12 oder 24 Mulden wird zum perfekten Adventskalender. Legt in jede Mulde eine kleine Überraschung und deckt sie mit einem runden Stück Pappe oder einem großen Sticker mit der passenden Zahl ab. Wenn Ihr dafür unsere Namensaufkleber nutzen möchtet, haben wir einen kleinen Design-Tipp für Dich: Besonders beliebt in der Vorweihnachtszeit sind Motive wie unser Eisbär mit kleinen Schneeflocken oder die lustigen Pinguine – die sorgen sofort für winterliche Stimmung.
9. Die Schachtel-Burg
Sammelt 24 kleine Schachteln (z. B. von Tee oder Medikamenten), bemalt sie und stapelt sie zu einer fantasievollen Burg oder einem kleinen Dorf. In jedem „Haus» versteckt sich eine Überraschung.
10. Der „Zeit statt Zeug»-Kalender
Dieser Kalender braucht kaum Material. Schreibt auf 24 kleine Zettel jeweils eine gemeinsame Aktivität (z. B. „Heute backen wir Plätzchen», „Wir machen eine Kissenschlacht», „Ein extra langes Vorlese-Abenteuer»). Rollt die Zettel zusammen, bindet ein Bändchen darum und legt sie in ein großes Glas. Jeden Tag wird ein Zettel gezogen und eingelöst.
Ideen zum Befüllen: Kleine Freuden statt großer Geschenke
Ein selbstgemachter Kalender lebt von seiner persönlichen Füllung. Es muss nicht immer etwas Materielles sein! Hier sind ein paar Ideen, die Kinderaugen zum Leuchten bringen:
- Kreatives: Bunte Stifte, Stickerbögen, Knete, Ausmalbilder, Stempel.
- Gemeinsame Zeit: Gutscheine für einen Filmabend, Plätzchen backen, einen Ausflug in den Wald oder eine extra lange Vorlesegeschichte.
- Nützliches: Lustige Socken, ein schöner Radiergummi, Haarspangen oder ein Set unserer personalisierten Namensaufkleber für die neuen Stifte.
- Leckereien: Ein paar Nüsse, Mandarinen, ein kleiner Bio-Fruchtriegel oder ein einzelnes, besonderes Plätzchen.
- Fortsetzungsgeschichte: Kauft ein schönes Weihnachtsbuch und teilt es in 24 Leseabschnitte auf. Jeden Tag wird ein Teil vorgelesen.
Wenn Ihr noch mehr Inspiration sucht, schaut doch mal bei unseren weiteren weihnachtlichen Bastelideen vorbei.

Fazit: Das schönste Geschenk ist gemeinsame Zeit
Einen Adventskalender selber zu basteln, ist eine wunderbare Tradition, um die Vorweihnachtszeit als Familie bewusst und kreativ zu erleben. Es geht nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am gemeinsamen Tun. Die kleinen, unperfekten Kunstwerke Eurer Kinder werden zu den wertvollsten Erinnerungsstücken.
Wir bei Kleberli.de wünschen Euch eine magische und entspannte Bastelzeit und einen Advent voller kleiner, leuchtender Momente. Viel Spaß beim Schnippeln, Kleben und Freuen!



